Die Phänomenologie und das Politische – Tagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung (DGPF)

Vom 13. bis zum 16. September findet an der FernUniversität in Hagen der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung statt. Der Kongress, der in einem 2-Jahren-Turnus jeweils vom Präsidenten der Gesellschaft – aktuell Prof. Thomas Bedorf – ausgerichtet wird, findet in diesem Jahr zu dem Thema “Die Phänomenologie und das Politische” statt.

“Die Gegenwart politisiert sich. Die Krise Europas, die Konjunktur des Populismus, Flucht und Migration sowie die Rolle der internationalen Finanz- und Ordnungssysteme haben die politischen Verhältnisse wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Klassische und postklassische phänomenologische Ansätze tragen vielfach zur Erschließung, Analyse und Problematisierung des Feldes des Politischen bei.”


“Mit ihrer Fokussierung auf die Erfahrungsperspektive erlauben phänomenologische Ansätze einen Zugriff auf politische Haltungen, Einstellungen und Affekte, die sie in ihrer Genese und Charakteristik zu durchdringen vermögen. Sie lenken das Augenmerk auf die Genese politischer Institutionen und Prozesse. Ihre Analysen des politischen Raumes zeigen auf, unter welchen Bedingungen Subjekte überhaupt erst als Akteure erscheinen und ihre Stimme erheben können. Ihre postfundamentalistische Herangehensweise erlaubt es, politische Kämpfe und Wandlungsprozesse begrifflich systematisch zu fassen. Und schließlich legt die Phänomenologie ethische und praktische Aporien und Paradoxien frei, die mit der Konstitution des politischen Raumes unvermeidlich einhergehen. Die Tagung diskutiert das Problemfeld mit internationalen GastrednerInnen sowie in acht thematischen Sektionen.”

Weitere Informationen können unter diesem Link abgerufen werden.

Anmelden kann man sich über dieses Formular.

Date
13 Sep 2017 - 16 Sep 2017

Time
All Day

Location
FernUniversität

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