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201407

(2013) Inszenierung und Optimierung des Selbst, Dordrecht, Springer.

An den Grenzen des Selbst

Norbert Ricken

pp. 239-257

Das Selbst hat Karriere gemacht: vom indeklinierbaren Demonstrativpronomen zur Betonung des Bezugsworts über das Präfix, das sich – von Selbstabholer und Selbstachtung über Selbstgefälligkeit und Selbstgespräch bis hin zu Selbstzerstörung und Selbstzweifel (vgl. Duden 1983: 1146-1148) – zu allerlei Begriffsbildung und -verschiebung eignet, ist das Selbst längst zu einem substantivierten Zeichen geworden, das das Ich in einer spezifischen Form – nämlich auf sich selbst bezogen zu sein – markiert und schließlich auch insgesamt vertritt.

Publication details

DOI: 10.1007/978-3-658-00465-1_12

Full citation [Harvard style]:

Ricken, N. (2013)., An den Grenzen des Selbst, in R. Mayer, C. Thompson & M. Wimmer (Hrsg.), Inszenierung und Optimierung des Selbst, Dordrecht, Springer, pp. 239-257.

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