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136603

(2017) Pädagogik - Phänomenologie, Dordrecht, Springer.

Negativität und Scheitern

Severin Sales Rödel

pp. 119-142

Der Beitrag nimmt eine phänomenologische Bestimmung negativer Erfahrungen im Lernen vor. Dazu werden Theorien des Negativitätslernens zuerst kritisch eingeklammert, um dann die Erfahrung des Scheiterns in pädagogischen Kontexten herauszuarbeiten. In einer phänomenologischen Reduktion, die an Rombachs Unterscheidung der phänomenalen und phänomenologischen Betrachtung angelegt ist, werden zuerst Diskurse des Negativitätslernens und Diskurse der spezifischen negativen Erfahrung des Scheiterns analytisch getrennt. Daran anschließend werden Reflexionskategorien aufgezeigt, die eine weitere phänomenologische Betrachtung von Lern- und Bildungsprozessen, die über Negativität vermittelt sind, zu berücksichtigen hat. Ebenso werden Grenzen phänomenologischer Herangehensweisen in der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung und allgemeinere, methodologische Herausforderungen einer Phänomenologie des Lernens ausgewiesen. Diese verweisen auf die Grundspannung zwischen einer auf Offenheit bzw. Unabschließbarkeit gerichteten phänomenologischen Betrachtungsweise und einer an handlungsorientierten Kategorien interessierten Erziehungswissenschaft.

Publication details

DOI: 10.1007/978-3-658-15743-2_7

Full citation [Harvard style]:

Rödel, S.S. (2017)., Negativität und Scheitern, in M. Brinkmann, M. F. Buck & S. S. Rödel (Hrsg.), Pädagogik - Phänomenologie, Dordrecht, Springer, pp. 119-142.

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