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(2015) Mensch und Zeit, Dordrecht, Springer.
Psychische Krankheiten unterbrechen nicht nur die Kontinuität des gewohnten Lebens; sie können auch mit einer grundlegenden Veränderung des Zeiterlebens einhergehen, bis hin zu einer Fragmentierung des Selbst im Zeitverlauf. Der Aufsatz unterscheidet zunächst zwei Ebenen subjektiver Zeiterfahrung, nämlich die implizite (unbewusste) und die explizite (bewusst gewordene) Zeit, um anschließend ihren Zusammenhang mit der intersubjektiven oder sozialen Zeitordnung zu untersuchen. Mit den damit entwickelten Begriffen werden dann die Zeiterfahrung in der Schizophrenie und in der Depression als paradigmatische Formen psychischer Krankheiten analysiert.
Publication details
DOI: 10.1007/978-3-658-05380-2_9
Full citation:
Fuchs, T. (2015)., Zeiterfahrung in Gesundheit und Krankheit, in G. Hartung (Hrsg.), Mensch und Zeit, Dordrecht, Springer, pp. 168-184.