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(2013) Handbuch Literaturwissenschaft , Stuttgart, Metzler.
Literarische Texte können zur Welt- und Bedeutungsleere tendieren. Das ist dann der Fall, wenn die sprachlichen Zeichen in einem Text primär visuelle oder akustische Eindrücke vermitteln, wenn mit ihnen also gleichsam abstrakt gemalt wird (vgl. Abb.) oder wenn sie, was häufiger vorkommt, sinnfreie Zeichen für musikähnliche Tonfolgen sind, die beim lauten Lesen zu hören, beim leisen mit dem ›inneren Ohr‹ wahrzunehmen sind.
Publication details
DOI: 10.1007/978-3-476-01271-5_4
Full citation:
Anz, T. (2013)., Textwelten, in T. Anz (Hrsg.), Handbuch Literaturwissenschaft , Stuttgart, Metzler, pp. 111-130.