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(2019) Husserl Studies 35 (1).

C. Ehrhard, Denken über nichts – Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl

Rochus Sowa

pp. 73-85

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die überarbeitete Version der von Christopher Erhard 2012 an der LMU München eingereichten Dissertation gleichen Titels, das 2014 gebunden erschien und nun in einer preiswerten text- und seitenidentischen Paperbackausgabe vorliegt. Sein ungewöhnlich großer Umfang – es umfasst mehr als 600 Seiten – ist seinem Inhalt durchaus angemessen; denn der Verfasser behandelt darin in einer von der Sache geforderten Tiefe und Breite eine Frage, die in das Zentrum der Husserl’schen Phänomenologie führt: die Frage nach der Natur der Intentionalität. Diese Frage akzentuiert Erhard zu der Frage: Als was muss die Intentionalität unserer psychischen Akte angesichts der Tatsache, dass wir uns auf nicht-existente Objekte oder Sachverhalte beziehen können, aufgefasst werden? Und er präzisiert sie zu der Frage: Kann die sogenannte intentionale Beziehung eine Relation sein, wenn das Bestehen einer Relation die Existenz der Relata voraussetzt, wir aber häufig und...

Publication details

DOI: 10.1007/s10743-018-9239-2

Full citation [Harvard style]:

Sowa, R. (2019). Review of C. Ehrhard, Denken über nichts – Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl. Husserl Studies 35 (1), pp. 73-85.

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