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197804

(2014) Bild, Stuttgart, Metzler.

Bilder sind vielfältige Differenzphänomene, die zwischen irrealen und realen Aspekten bestehen. Erstens verlangt die Bildkonstitution — also die Bedingung der Möglichkeit, ein Bild als Bild zu erfassen — vom Subjekt ein besonderes Bildlichkeitsbewusstsein der irrealen Erscheinung im realen, physischen Träger des Bildes, das sich von der gewöhnlichen Wahrnehmung unterscheidet. Zweitens besteht ein interner Kontrast zwischen dem unthematischen Grund des Bildes und den darin thematischen Figuren: Die ikonische Differenz zwischen den materiellen Mitteln, die zeigen und den immateriellen Dingen, die dadurch gezeigt werden. Drittens kann die ontologische Grenze zwischen der irrealen Erscheinung im Bild und der sie umgebenden realen Wirklichkeit durch die Rahmung betont werden.

Publication details

DOI: 10.1007/978-3-476-05301-5_4

Full citation [Harvard style]:

Brömßer, N. , Kümmerling, F. , Steinbrenner, J. , Sternagel, J. , Günzel, S. , Mersch, D. , Keskin, M. , Blümle, C. , Krämer, S. , Ott, M. (2014)., Themen — Begriffe — Elemente, in S. Günzel, D. Mersch & F. Kümmerling (Hrsg.), Bild, Stuttgart, Metzler, pp. 279-371.

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